Am Aschermittwoch trafen wir uns mit Beate Schöllhorn zum religiösen Morgenkreis in unserer Turnhalle. Wir stellten gemeinsam fest, dass niemand mehr verkleidet war und das hatte seinen Grund: der Fasching ist vorbei, die Fastenzeit beginnt.

Darum haben wir nun die Luftschlagen unserer Faschingsdekoration verbrannt und es entstand daraus Asche. Wir haben erfahren, dass die Menschen früher Asche zum Putzen und als Dünger benutzt haben. Die Fastenzeit ist also eine Gelegenheit, das Leben zu überdenken und von „Unrat oder Schmutz“ zu befreien und somit Platz für Neues zu schaffen. Als Zeichen dafür hat jedes Kind, das das möchte, ein Kreuz aus Asche auf die Stirn gemalt. Außerdem haben wir Weizenkörner in eine mit Erde gefüllte Schale gesät und düngen sie mit Asche. Nun können wir in der folgenden Zeit beobachten, wie sie wachsen…